„Zucker im Blut hat doch jeder Mensch!“

Stimmt – doch entscheidend jedoch ist  wie viel.

 

Bei einem gesunden Menschen bewegen sich die Blutzuckerwerte in bestimmten Grenzen, d.h. nüchtern nie unter 60 mg/dl und nach einer Mahlzeit nicht über 140 mg/dl.

 

Die Diagnose Diabetes Mellitus (= honigsüßer Durchfluss) bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, bei denen erhöhte Blutzuckerwerte durch vollständigen oder teilweisen Insulinmangel auftreten.

 

Typ I Diabetes bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse kaum noch oder gar kein Insulin mehr produziert. Diese Form tritt meist vor dem 35. Lebensjahr auf und wird als „Insulinpflichtiger Diabetes“ bezeichnet.

 

Typ II Diabetes bedeutet das langfristige Nachlassen der Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse. Dieser Prozess kann durch Diät, Übergewichtsreduzierung und Medikamente verlangsamt werden. Erst nach Jahren kann diese Form des Diabetes auch insulinpflichtig werden.

 

Wichtig ist in jedem Fall die Kontrolle des Blutzuckerspiegels, um Komplikationen wie Unterzuckerung (Hypoglykämischer Schock) und Überzuckerung (diabetisches Koma) sowie Spätschäden an feinen Blutgefäßen (Auge, Niere, Herz, Gehirn und Beine) zu vermeiden.